Mit der Wohnstätte Wildenrath wurde 1978 die älteste Wohneinrichtung der Lebenshilfe Heinsberg eröffnet. Das 40-jährige Jubiläum wird am 23. Juni mit einem Dorffest gefeiert. 1978 suchte die Lebenshilfe Heinsberg ein möglichst zentral gelegenes Wohnhaus, um jungen Menschen mit Behinderung den Auszug aus dem Elternhaus in die eigene, barrierefreie Wohnung mit Betreuung zu ermöglichen. „Ein gemeindenahes Wohnangebot für eine Wohngemeinschaft war damals etwas Besonderes“, erklärt Edgar Johnen, Geschäftsführer der Lebenshilfe Heinsberg. „ Menschen mit Behinderung, die auf eine Betreuung rund um die Uhr angewiesen waren, hatten kaum Wahlmöglichkeiten. Sie wurden entweder von ihren Angehörigen versorgt, wohnten im Elternhaus oder lebten in einer sogenannten Anstalt für Behinderte.“ In den 1960er Jahren wollte die junge Elterngeneration ihren Kindern mit Behinderung mehr Wohnmöglichkeiten bieten und ihnen vor allem ein möglichst normales und selbstbestimmtes Leben ermöglichen. Deutschlandweit gründeten sie Lebenshilfe-Ortsvereinigungen, so auch in unserer Region. Dass die damals noch junge Lebenshilfe Heinsberg ihr erstes Wohnangebot in Wildenrath eröffnete, ist wohl kein Zufall. Die beiden Mitgründer Karl Labonde und Jürgen Rosenthal lebten mit ihren Familien in Wildenrath. Sie engagierten sich für die Neugestaltung des ehemaligen Verwaltungsgebäudes an der Heinsberger Straße. Das leerstehende Gebäude schien ideal für die Pläne der jungen Eltern: Große, helle Flure und viel Platz für Gemeinschaftswohnräume und -küche, eine große Terrasse und die Lage mitten im Dorf zeichneten das Gebäude aus. „Dass sich die Bewohnerinnen und Bewohner bis heute in Wildenrath zuhause fühlen, liegt aber vor allem an der tollen Dorfgemeinschaft“, freut sich Klaus Meier, Vorsitzender der Lebenshilfe. Dabei denke er vor allem an die Wildenrather Frauengemeinschaft, die bis heute eine enge Verbindung zur Wohnstätte hat und regelmäßig Freizeitaktionen und Ausflüge mit den Bewohnern unternimmt, so Klaus Meier. „Das ist einfach wunderschön!“ Im Rahmen der Dorfkirmes werden die Bewohnerinnen und Bewohner ihr Jubiläum feiern. Am 23.Juni heißt es „Jeck fürn guten Zweck“ im Festzelt auf dem Dorfplatz. Die Lebenshilfe-Band Workshop, die Heinsberger Karnevalsband Rabatz versprechen gute Laune und kölsche Töne. Highlight des Abends ist die Band Köllefornia um Ralle Rudnik, der sich jetzt schon auf den Abend freut: „Ich gratuliere der Wohnstätte und freue mich auf unseren Auftritt zu Gunsten der Lebenshilfe Heinsberg!“ Seit Jahren schonsind der Musiker und Ex-Höhner-Gitarristen und die Lebenshilfe Heinsberg freundschaftlich verbunden. So wird die Lebenshilfe -Band Workshop auch in diesem Jahr wieder einen Song in seinem Studio aufnehmen. In Wildenrath wird Köllefornia um Ralle Rudnik und Pete Bauchwitz (beide spielten bei den Höhnern) Hits der Höhner und viele weitere kölsche Stücke präsentieren und versprechen eine tolle Stimmung. Karten gibt es im Vorverkauf in Wildenrath an der ARAL Tankstelle und im Friseursalon Acker, in der Wohnstätte (alle an der Heinsberger Straße) sowie am Infopunkt im Lebenshilfe Center in Oberbruch . Eintritt 8 Euro. Die Einnahmen werden für die Freizeitgestaltung für Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf verwendet. Mehr Infos im Internet: www.lebenshilfe-heinsberg.de

Rundfahrt für Menschen mit und ohne Behinderung am 6. Mai 2018 von 9:30-ca. 16:30 Uhr Start und Ende am Museumscafé Samocca, Hochstraße 19 in Heinsberg Auch 2018 bietet die Lebenshilfe Heinsberg wieder eine Tour zur Kunst bei der Kunsttour am 6.5.2018 an. Der Tag beginnt im Café Samocca in Heinsberg mit einem Frühstück und der dortigen Ausstellung mit Arbeiten aus dem Atelier „Will so sein“ der Lebenshilfe Aachen. Anschließend beginnt die Rundfahrt zu mehreren Ateliers und Ausstellungen im Kreisgebiet. Während der Fahrt erhalten die Teilnehmer Hintergrundinformationen über Künstler und Ausstellungen. Kosten: 20€ inkl. Frühstück und Getränke im Bus. Eine Anmeldung bis zum 20. April ist wegen der begrenzten Teilnehmerzahl unbedingt erforderlich unter 02452 969100 oder mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Wer kennt noch Hüpfekästchen und Gummitwist? 12 Eltern können am Samstag, den 5. Mai 2018 von 10 – 13 Uhr gemeinsam mit ihrem Kind noch einmal eintauchen in die Spiele von früher. Anschließend gibt es einen kleinen Snack. Die Leitung haben Sonja Krumscheid und Simone Koskinas. Es wird ein Unkostenbeitrag von 2,50€ pro Familie erhoben. Eine Eine Anmeldung ist erforderlich unter 0 24 51 / 95 26 80 in der Zeit von Montag bis Donnerstag von 08.00 bis 12.00 Uhr oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Ansprechpartnerin: Elisabeth Lenzen Die Veranstaltungen finden statt im Familienzentrum Triangel, Robert-Koch-Str. 21, 52511 Geilenkirchen

Kinder haben ist schön, aber nicht immer einfach. Im Dschungel der Erziehungsratgeber fehlt Eltern häufig der rote Faden und sie standen schon oft an dem Punkt, wo sie nicht mehr weiter wussten und genau das getan haben, was sie eigentlich gar nicht wollten …. Eltern sein ist eine der schwierigsten Aufgaben, denn wir möchten heute Kinder zu verantwortungsbewussten und selbstsicheren Menschen erziehen. Der Vortrag - unter Leitung von Margret Simons, zertifizierte Elternbegleiterin und Stepping Stones Trainerin - am 3. Mai 2018 um 20 Uhr vermittelt einen Einblick in das Konzept einer positiven Erziehung, welches dabei unterstützt, die Beziehung zum Kind zu stärken, wünschenswertes Verhalten zu fördern, schwierigen Situationen vorzubeugen und auf Heraufforderungen im Familienalltag positiv und ruhig zu reagieren. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldung erforderlich unter 0 24 51 / 95 26 80 in der Zeit von Montag bis Donnerstag von 08.00 bis 12.00 Uhr oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Ansprechpartnerin: Elisabeth Lenzen Die Veranstaltungen finden statt im Familienzentrum Triangel, Robert-Koch-Str. 21, 52511 Geilenkirchen